Archiv · 13.08.–15.10.2022 · Ein Projekt von supermorgenArchiv 2022 · supermorgen

Veranstaltung · Samstag · · 15:00 Uhr · Dialog

Wozu die Kunst? Freie Initiative, große Wirkung?

Akteur:innen der freien Szene aus Karlsruhe, Darmstadt und Stuttgart sprechen darüber, wie künstlerische Initiative Stadtraum neu definieren kann.

TalkEmpfehlung

Worum es ging

Wie kann durch künstlerische Initiative Stadtraum neu definiert werden? Wo gibt es in Karlsruhe noch Freiräume? Und welche Rolle spielt Kunst in städtischen Entwicklungsprozessen? Das Gespräch hatte zwei Teile, „Freiräume für Karlsruhe“ und „Welche Rolle spielt Kunst in städtischen Entwicklungsprozessen?“.

Jaro Eiermann schrieb dazu vorab: „Wo gibt es in Karlsruhe noch Freiräume? Das Freiheitsversprechen der Stadt braucht ein zeitgemäßes Update. Ohne Proberäume, Künstlerkneipen, Techno-Clubs, Wohnprojekte oder ökologische Experimente vertreibt eine Stadt ihre Individualisten, Querdenker und kreativen Köpfe.“

Die WSP-Publikation greift das Gespräch im Kapitel „Human“ auf, unter anderem mit Oriana Kraemers Satz: „Die Erfahrung zeigt, dass Reallabore auch Gegner:innen überzeugen können, denn sie verbessern die Aufenthaltsqualität und damit die Gemeinschaft […].“

Beteiligte

mit Oriana Kraemer (Reallabor, Stadt Karlsruhe), Martin Mannweiler (Stadtlücken e.V.), Socialform, Jaro Eiermann und Malte Pawelczyk (die Anstoß e.V.) sowie Norina Quinte (ato)

  • Oriana Kraemer

    Stadtplanerin · Reallabor, Stadt Karlsruhe

  • Martin Mannweiler

    Videograf · Cite-Online, Stadtlücken e.V.

    Videograf, aktiv bei Stadtlücken e.V. in Stuttgart und bei Cite-Online, einer Projektgruppe von Stadtlücken. Mit Mark Julien Hahn zeigte er den Film „Algorithmenbasierte Kameraüberwachung“.

  • Stadtlücken e.V.

    Initiative für Stadtraum

    Verein aus Stuttgart, beim Talk „Freie Initiative, große Wirkung?“ vertreten durch Martin Mannweiler.

  • Socialform

    Planungsbüro, Amt für künstlerische Vermessung

    Planungsbüro für Projektentwicklung, Raum und Aktion aus Darmstadt. Mit dem „Amt für künstlerische Vermessung“ nähert es sich der Stadt emotional-subjektiv an und sucht nach relevanten Fragen in den Zwischentönen der Stadtgesellschaft.

  • Jurek Werth

    Geschäftsführer · Socialform

  • Lydia Kähny

    Socialform

  • die Anstoß e.V.

    Kunstverein

    Karlsruher Kunstverein, 2013 unter anderem von Norina Quinte mitgegründet.

  • Jaro Eiermann

    Architekt und Stadtplaner · standard.welt

    Architekt und Stadtplaner (standard.welt), Gründungsmitglied von die Anstoß e.V. Später hat er die WSP-Publikation mit herausgegeben.

  • Malte Pawelczyk

    die Anstoß e.V.

  • Norina Quinte

    Konzeptentwicklung, künstlerische Leitung und Gesamtkoordination · ato

    Kunstwissenschaftlerin und Medientheoretikerin, Gründerin der Kunstplattform ato. 2013 hat sie in Karlsruhe den Kunstverein die Anstoß e.V. mitgegründet, zuvor war sie unter anderem Referentin für Kooperationen an der HfG Karlsruhe. Beim WERKstattPALAST hat sie das Konzept entwickelt, den Bau entworfen und das Projekt geleitet.

Ein Referent mit Schal spricht im Vordergrund, dahinter sitzt das Publikum an Tischen in der hellen Halle.
Foto aus dem Themenfeld · „Urbaner Metabolismus“ · Salon · Foto: Sebastian Heck

Medien

  • audio · 1:43:14

    „Wozu die Kunst?“ – Freie Initiative, große Wirkung?

    Wie kann künstlerische Initiative Stadtraum neu definieren? Gespräch mit Oriana Kraemer, Martin Mannweiler, Socialform, die Anstoß e. V. und Norina Quinte.

    Transkript mit 12 Kapiteln lesen

    Mitschnitt: ato

Kontakt

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